"Python und GUI-Toolkits", Rezension

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ISBN 3-8266-0844-5

Für den Leser, der nicht beim Stand Null anfängt, sondern schon ernsthafter programmiert hat, ist es wirklich gut gelungen. Die Hauptzielgruppe dürften besonders die Leser sein, die z.B. schon mit Tkinter gearbeitet haben und nun überlegen, auf etwas Neues umzusteigen.

Die Grundidee des Buches ist es, an einem universellen Anwenderprogramm, das möglichst viele verschiedene Spielarten einer GUI ausnutzt, die verschiedenen Bibliotheken immer nach dem gleichen Schema zu erklären. Das ist eine sehr nützliche Vorgehensweise. Es gefällt mir auch, daß neben der Konzentration auf ganz bestimmte GUIs trotzdem Zeit bleibt, einen Rundblick über die vielen anderen zu machen. Auch gibt es kleine Nachschlageteile, um erst mal selbständig weiter zu experimentieren. Die CD scheint auch gut zusammengestellt zu sein. Die habe ich aber noch nicht praktisch ausprobiert.

Insbesondere Umsteiger auf wxPython könnten hier fündig werden. Allerdings ist z.B. PythonCard nur erwähnt. Das sollte in der nächsten Auflage Berücksichtigung finden. Folgendes steht auf der Titelseite als inhaltlicher Schwerpunkt:

  • Python mit Tk, Qt, wxWindows und GTK+ 2
  • Python mit objektorientierten Techniken plattformunabhängig programmieren
  • Bestandteile und Aufbau von GUI-Toolkits
Und genau das ist auch drin.

Weitere Details können auf der WebSite des mitp-Verlages nachgelesen werden.