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"Exploring
Python", Rezension |
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ISBN 3-935042-69-8 |
Als mehrjähriger Pythonprogrammierer ist man besonders neugierig,
wenn ein "Pythonbuch
mit Insiderthemen" angekündigt wird. Anhand des
Inhaltsverzeichnisses ist schnell festzustellen, dass in der Tat eine
ausgewählte Themensammlung behandelt wird. Zu jedem Thema ist ein
sehr kompetenter Autor aufgetreten. Schwerpunkte sind: - Generatoren (Torsten Marek) - OOP -Themen (Michael Weigend) - gDesklets mit Python steuern (Martin Grimme) - Jython (Wolfgang Weitz) Generatoren, ein Konzept, das in den jüngeren Versionen von Python auftaucht und immer weiter ausgebaut wurde. Hier werden die neuen Möglichkeiten sehr ausführlich erklärt. Interessant ist auch ein Ausblick auf die Entwicklungsrichtungen von Generatoren in Python, in der weiteren Zukunft. OOP ist von Python nicht wegzudenken. Dass das Thema sehr viel spannende Aspekte hat, hat Michael Weigend in seinem Buch OOP mit Python, bereits anchgewiesen. Hier wird auf dem knapp bemessenen Raum auf Besonderheiten hingewiesen, die beim Umgang mit OOP nicht sofort auffallen. Sei es bei der Mehrfachvererbung oder wenn es darum geht, Klassen interaktiv auszukunden. Auch auf den Einsatz von Metaklassen wird eingegangen. gDesklets waren mir als Pythonnutzer bisher überhaupt kein Begriff. Dass sie XML-basierte Linux - Applets sind, die außerhalb des Browsers gestartet werden können, war schon interessant. Aber dass eingebaute Pythonskripte diesen Leben einhauchen, das ist schon faszinierend. Hier tut sich ein breites Experimetierfeld für eigene Versuche auf ;-). Jython, ideal für alle, die gern die Vorzüge von Java und Python kombineiren wollen. Aber es findet hier auch JPype Erwähnung, eine andere Lösungsrichtung, um Javakomponenten aus Python anzusprechen. Es wird sichtbar, dass hier tatsächlich ausgewählte Themen betrachtet werden. Diers erfolgt aber etwas tiefgründiger, als oft üblich. Natürlich gäbe es weitere interessante Themenkomplexe um und über Python, in die der Leser gern mehr Licht bringen würde. Aber es gibt praktische Grenzen. Eine davon ist die Seitenzahl (174 Seiten) dieses handlichen Bändchens. Der Preis von knapp 25 € ist für spezielle Fachliteratur leider allzu üblich. Aber der interessierte Leser findet eine ganze Menge Anregungen und Informationen, über die er zumeist noch nicht in der gebotenen Tiefe nachgedacht hat. Also für den Pythonprogrammierer, der etwas mehr wissen will, eine Bereicherung. Schön, dass sich der Software&Support Verlag an das Thema herangewagt hat. |